<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159</id><updated>2012-02-16T11:07:31.683-08:00</updated><title type='text'>mietrecht-rechthilfreich</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>9</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-3660322613599118968</id><published>2011-02-18T11:55:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:59:36.536-08:00</updated><title type='text'>Betretungs– und Besichtigungsrecht des Vermieters</title><content type='html'>&lt;h1 style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/h1&gt;&lt;h1 style="text-align: justify;"&gt;&lt;/h1&gt;&lt;h2 style="text-align: justify;"&gt;&lt;small&gt;&lt;/small&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die mietrechtliche Beratungspraxis zeigt, dass mit zunehmender Anzahl von  Zwangsversteigerungen, Modernisierungen und  Weitervermietungen  Fragestellungen zum Betretungsrecht des Vermieters  an Bedeutung gewinnen. Die  Wohnung ist für jedermann Mittelpunkt seiner  privaten Existenz. Der Großteil der  Bevölkerung kann zur Deckung  seines Wohnbedarfs nicht auf Eigentum  zurückgreifen, sondern ist  gezwungen, Wohnraum zu mieten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Grundrechtsschutz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So bietet Art. 13 der &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Verfassung"&gt;Verfassung&lt;/a&gt;  Schutz vor Störungen des privaten Lebens. Zum  Schutzbereich zählt das  grundsätzliche Verbot, gegen den Willen des  Wohnungsinhabers in die  Wohnung einzudringen oder darin zu verweilen. Es gibt  also kein  allgemeines Recht des Vermieters, die Mieträume nach eigenem Ermessen   zu betreten. &lt;/div&gt;&lt;h2 style="text-align: justify;"&gt;&lt;small&gt;Besichtigung der Wohnung durch den Vermieter&lt;/small&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf  der anderen Seite muss auch der Vermieter seine Verpflichtungen zur   Verkehrssicherung und Überprüfung erfüllen können, so dass er die  Mieträume  hierzu betreten muss. Mangels Vorliegen einer vertraglichen  Regelung steht dem  Vermieter daher ein Betretungsrecht nur bei  Vorhandensein eines hinreichend  gewichtigen Grundes zu. Als solcher  kommen insbesondere die hier genannten in  Betracht:&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Besichtigung des Wohnungszustandes&lt;/b&gt;Um die Wohnung auf ihren vertragsgerechten Zustand überprüfen zu können, darf  der Vermieter sein Betretungsrecht nur bei vorliegen eines besonderen Grundes  oder in gewissen angemessenen Zeitabständen ausüben. Wenn keine Mängel oder  Schäden gemeldet wurden oder zu befürchten sind, so kann das Recht etwa alle  zwei Jahre ausgeübt werden. In jedem Fall hat vor einer Betretung der Wohnung  eine Terminabsprache zu erfolgen, wobei jede Partei wichtige Belange der anderen  Partei berücksichtigen muss.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;b&gt;Besichtigung mit Kauf – oder Mietinteressenten&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Ist das Mietobjekt gekündigt oder will der Vermieter das Objekt veräußern,  steht ihm regelmäßig ein Betretungsrecht zu, um den Kauf – bzw.  Mietinteressenten die Mietwohnung zeigen zu können. Über die Modalitäten der  Besichtigung ( Termin, Zeitdauer etc. ) gibt es unterschiedliche Auffassungen.  Hierbei ist insbesondere auch auf eine Berufstätigkeit des Mieters Rücksicht zu  nehmen. Der Mieter handelt in der Regel nicht vertragswidrig, wenn er die  Besichtigung der Wohnung durch Kaufinteressenten wöchentlich nur einmal  gestattet.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;b&gt;Betretung mit Handwerkern, Gutachtern oder Sachverständigen&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Es ist anerkannt, dass der Vermieter im Rahmen der Besichtigung Personen  hinzuziehen kann, deren Hilfe er sich bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen  mangels eigener Sachkunde bedienen muss. Der Vermieter ist nicht berechtigt  andere Personen, die lediglich als Zeugen in Betracht kommen können, gegen den  Willen des Mieters Zugang zu verschaffen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;b&gt;Behebung von Mängeln oder Schäden&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;Auch bei Vorliegen eines konkreten Mangels darf der Vermieter die  Mieträumlichkeiten nur so oft betreten, wie es auf der Grundlage des heutigen  Stands der Technik notwendig erscheint. Der Vermieter kann die Mieträume  betreten, wenn eine konkrete Gefahr für die Mietsache oder andere Mieter bzw.  Nachbarn besteht und zwar auch nur dann, wenn der Mieter nicht verfügbar  ist.&lt;li&gt; &lt;b&gt;Ablesung von Messeinrichtungen&lt;/b&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um die Wohnung auf ihren vertragsgerechten Zustand überprüfen zu können, darf  der Vermieter sein Betretungsrecht nur bei vorliegen eines besonderen Grundes  oder in gewissen angemessenen Zeitabständen ausüben. Wenn keine Mängel oder  Schäden gemeldet wurden oder zu befürchten sind, so kann das Recht etwa alle  zwei Jahre ausgeübt werden. In jedem Fall hat vor einer Betretung der Wohnung  eine Terminabsprache zu erfolgen, wobei jede Partei wichtige Belange der anderen  Partei berücksichtigen muss.&lt;big&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/big&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;big&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Vermieter und besichtigende Interessenten sollten einige „Spielregeln“  beachten: &lt;/span&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt; Besichtigungstermine sind mindestens 48 Stunden vorher anzukündigen. Bei der  Vereinbarung eines Termins ist auf die Belange des Mieters, wie zum Beispiel  Urlaub, Krankheit, Beruftätigkeit Rücksicht zu nehmen. Unter Umständen muss der  Mieter jedoch vor Beendigung des Mietverhältnisses die Besichtigung durch  Beauftragung einer Vertrauensperson ermöglichen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Besichtigung nur zu vertretbaren Zeiten. Keine Besichtigung in der  Mittagszeit an Samstagen. Angemessene Besichtigungszeiten sind in der Regel die  üblichen Zeiten von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Der Mieter sollte die Besichtigung nicht davon abhängig machen, ob der  Vermieter ihm den Namen und die Anschrift aller besichtigenden Personen  mitteilt. Eine Nachfrage ist jedoch zu empfehlen und die Vorlage eines Ausweises  sollte verlangt werden, um sich vor Betrügern zu schützen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Die besichtigenden Personen unterliegen dem &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Hausrecht"&gt;Hausrecht&lt;/a&gt; der Mieter. Sollten Probleme auftreten, sollte  der Mieter durchaus von diesem Gebrauch machen und notfalls können die  „Besucher“ aus der Wohnung verwiesen werden. In diesem Fall sollte der Vermieter  über den Vorfall informiert werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Sollte der Vermieter zum Zwecke einer Kontrolle die Wohnung besichtigen und  hierbei Aufzeichnungen anfertigen, so ist empfehlenswert sich diese zeigen zu  lassen und wenn möglich einen Vermerk zu erwirken, dass eventuelle  Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Zustandes der Wohnung bestehen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Der Vermieter darf sein Zutrittsrecht nicht eigenmächtig mittels eines  Nachschlüssels etc. durchsetzen. Seine einzige Möglichkeit ist es, Klage auf  Zutritt zu der Wohnung zu erheben. Bei Eilbedürftigkeit kann er auch den Erlass  einer einstweiligen Verfügung beantragen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Dem Vermieter steht auch kein Anspruch auf Überlassung des Wohnungsschlüssels  zu, wenn die zeitlichen Möglichkeiten des Mieters stark eingeschränkt sind,  einen Termin zu vereinbaren, da der Mieter grundsätzlich ein Recht hat, bei der  Besichtigung zugegen zu sein.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;big&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Folgen einer unberechtigten Verweigerung des Besichtigungsrechts&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Verweigert der Mieter die Besichtigung ohne einen ihn hierzu berechtigenden  Grund, liegt darin eine Verletzung nebenvertraglicher Pflichten des  Mietvertrages. Er kann sich hierdurch schadensersatzpflichtig machen. Typische  Schadenspositionen sind zum Beispiel der Mietzinsausfall, wenn nach wirksamer &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=K%C3%BCndigung"&gt;Kündigung&lt;/a&gt; der Wohnung die Besichtigung durch  Mietinteressenten verhindert wird oder Mehrkosten durch die nochmalige An – bzw.  Abfahrt von Handwerkern.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusammenfassung&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Problematik im Zusammenhang mit den Besichtigungsrechten des Vermieters  beruht auf der Kollision zwischen dem geschützten Eigentum des Vermieters und  dem Schutz der Unverletzlichkeit der Wohnung zu Gunsten des Mieters. Ob und wann  dem Vermieter ein Betretungsrecht einzuräumen ist, bedarf einer differenzierten  und konkreten Abwägung der im Einzelfall maßgebenden Interessen der  Vertragsparteien. Hierbei ist stets eine umfassende Betrachtung aller  Gesamtumstände erforderlich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-3660322613599118968?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/3660322613599118968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/betretungs-und-besichtigungsrecht-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/3660322613599118968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/3660322613599118968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/betretungs-und-besichtigungsrecht-des.html' title='Betretungs– und Besichtigungsrecht des Vermieters'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-5859522711792462201</id><published>2011-02-18T11:52:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:52:15.572-08:00</updated><title type='text'>Die Mietkaution</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Kaution"&gt;Kaution&lt;/a&gt; ist eine &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Sicherheitsleistung"&gt;Sicherheitsleistung&lt;/a&gt; für den Fall, dass der Mieter seinen  vertraglichen Verpflichtungen, insbesondere der Mietzinszahlung, nicht  nachkommt. Sie darf nur verlangt werden, wenn sie vertraglich vereinbart ist. Im  Zusammenhang mit Kautionszahlungen sind regelmäßig Fragen, wie die Kaution zu  leisten ist und wann sie zurückzugewähren ist von Interesse:&lt;/div&gt;&lt;h2 style="text-align: justify;"&gt;1. Barkaution&lt;/h2&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erhält der Vermieter das Geld in bar, so sollte der Mieter aus Beweisgründen  unbedingt eine Quittung verlangen. Im Falle von Überweisungen lässt sich der  Nachweis durch Kontoauszug führen. Der Mieter ist übrigens berechtigt mit Beginn  des Mietverhältnisses, die Kaution in drei gleichen, aufeinanderfolgenden  Monatsraten zu bezahlen.&lt;/div&gt;&lt;h2 style="text-align: justify;"&gt;2. Höhe der Kaution&lt;/h2&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Höhe der Kaution darf gemäß § 551 &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=BGB"&gt;BGB&lt;/a&gt; drei Monatsmieten nicht überschreiten. Verträge, die eine  höhere Kaution vorsehen, sind auf die gesetzlich vorgesehene Höhe zu  beschränken. Zuviel gezahlte Beträge darf der Mieter zurückfordern. Der  Vermieter muss eine ihm als Sicherheit überlassene Geldsumme bei einem  Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist  üblichen Zinssatz anlegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Entgegenstehende Vereinbarungen zum Nachteil des Mieters sind unwirksam.&lt;/div&gt;&lt;h2 style="text-align: justify;"&gt;3. Rückzahlung der Kaution&lt;/h2&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Anspruch des Mieters auf Rückzahlung der Kaution entsteht frühestens  dann, wenn der Mieter die Wohnung dem Vermieter übergeben hat. Im Regelfall ist  dem Vermieter aber das Recht zuzugestehen, den Bestand von Gegenansprüche zu  prüfen. Damit darf er sich aber nicht unendlich lange Zeit lassen. Der &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Bundesgerichtshof"&gt;Bundesgerichtshof&lt;/a&gt; lehnt eine Pauschalisierung der &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Frist"&gt;Frist&lt;/a&gt; ab. Es ist auf den Einzelfall abzustellen. Sind keine  besonderen Probleme erkennbar, die Betriebskosten abgerechnet und die Wohnung im  ordnungsgemäßen Zustand zurückgegeben, so ist die Kaution schnellstmöglichst  zurückzuzahlen. Der Mieter darf übrigens seinen Anspruch auf Rückzahlung der  Kaution nicht einfach „ abwohnen “. Das heißt, dass während des noch bestehenden  Mietverhältnisses eine &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Aufrechnung"&gt;Aufrechnung&lt;/a&gt; gegen Mietzinsforderungen unzulässig ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-5859522711792462201?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/5859522711792462201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/die-mietkaution.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/5859522711792462201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/5859522711792462201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/die-mietkaution.html' title='Die Mietkaution'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-7475052310580877039</id><published>2011-02-18T11:51:00.000-08:00</published><updated>2011-02-18T11:51:08.325-08:00</updated><title type='text'>Miete und Hautiere: Was geht?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hund, Katze oder Minischwein, es gibt fast kein Tier mehr, das in deutschen  Wohnungen nicht als Haustier gehalten wird. Sieht der Mietvertrag die Zustimmung  des Vermieters zur Tierhaltung vor, dann steht es dem Vermieter grundsätzlich  frei, ob er das Halten eines Haustieres erlaubt oder nicht. Der Vermieter kann  unter Umständen sogar verlangen, dass ein Hund, der ohne Genehmigung angeschafft  wurde, wieder weggegeben werden muss. Sieht der Mietvertrag Tierhaltung vor,  dann darf der Mieter übliche Haustiere wie Katzen, meist auch Hunde, Vögel und  Fische etc. halten. Für ungewöhnliche oder gefährliche Tiere, wie z.B.  Würgeschlangen und Giftspinnen, gilt eine solche vorab erteilte Erlaubnis nicht.  Auch eine Hundezucht gehört selbstredend nicht zum vertragsgemäßen Gebrauch  einer Mietwohnung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bevor man mit Hund oder Katze in die Wohnung einzieht oder sich nachträglich  ein Tier zulegt, sollte man sich also unbedingt vergewissern, ob der &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Vertrag"&gt;Vertrag&lt;/a&gt; dies zulässt und ob der Vermieter gefragt werden  muss. Wenn der Mietvertrag keine Regelung zum Punkt Tierhaltung vorsieht, so  heißt das im Prinzip, dass sie erlaubt ist. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz  gilt dann, wenn der Vermieter seine Erlaubnis mit der Tierhaltung aus sachlichen  Gründen verweigern kann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Übrigens ist nicht alles, was im Mietvertrag steht, auch rechtswirksam.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sollte vertraglich jegliche Tierhaltung verboten sein, dann betrifft diese  Klausel unzulässigerweise sogar Kleintiere, wie z.B. : Meerschweinchen,  Wellensittiche und Kaninchen und ist deshalb in der Regel unwirksam. Die Haltung  von Kleintieren ist nämlich in angemessener Anzahl stets möglich. Dies gilt  jedenfalls dann, wenn keine negativen Auswirkungen auf die Mietsache oder  Mitbewohner des Hauses zu befürchten sind. Deshalb ist jeder, auch ohne zu  fragen, zur Haltung von Kleintieren berechtigt. Die Erlaubnisverweigerung kann  gegenüber dem Mieter sogar ein treuwidriges Verhalten darstellen, wenn nämlich  z.B. schon mehrere andere Tiere in dem Haus mit der Kenntnis, Duldung oder gar  Erlaubnis des Vermieters gehalten werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-7475052310580877039?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/7475052310580877039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/miete-und-hautiere-was-geht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/7475052310580877039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/7475052310580877039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/miete-und-hautiere-was-geht.html' title='Miete und Hautiere: Was geht?'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-5379589096028300310</id><published>2011-02-18T11:49:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:49:56.905-08:00</updated><title type='text'>Bundesgerichtshof: Keine formularvertragliche Endrenovierungspflicht der Mieter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In seinem Urteil vom  12.&amp;nbsp;September 2007 ( &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Az"&gt;Az&lt;/a&gt;. : &lt;a alt="" class="djo_link" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20316/06" target="_blank"&gt;VIII ZR 316/06&lt;/a&gt; ) hatte der VIII &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Zivilsenat"&gt;Zivilsenat&lt;/a&gt; des Bundesgerichtshofs darüber zu entscheiden, ob eine  formularvertragliche Endrenovierungspflicht des Mieters auch ohne Verpflichtung  zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen ( isolierte Endrenovierungsklausel  ) in Wohnraummietverträgen unwirksam ist, weil sie den Mieter im Sinne des § 307  Abs. 1 Satz 1 &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=BGB"&gt;BGB&lt;/a&gt; unangemessen benachteiligt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der zur gerichtlichen Prüfung vorliegende Mietvertrag enthielt zu  Schönheitsreparaturen nur folgende Regelung:  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;„Bei Auszug ist die Wohnung fachgerecht renoviert gem. Anlage  zurückzugeben.“&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Anlage zum Mietvertrag heißt es dann:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;blockquote&gt;"Zustand der Mieträume: Die Wohnung wird in einem einwandfrei  renovierten Zustand übergeben. Bei Auszug ist die Wohnung fachgerecht renoviert  zurückzugeben. Die Wände sind mit Raufaser tapeziert und weiß gestrichen. Die  Türzargen, Fensterrahmen und Heizkörper sind weiß lackiert. Teppichboden ist  fachmännisch zu reinigen."&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Weil die vom Vermieter als &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=AGB"&gt;AGB&lt;/a&gt; verwendete Klausel den Mieter auch zur Renovierung verpflichten  will, wenn er in den Räumen nur kurze Zeit gewohnt hat oder erst kurz zuvor (  freiwillig ) Schönheitsreparaturen vorgenommen hat, sah das Gericht in der  Klausel eine unangemessene Benachteiligung des Mieters. Offen bleibt weiter, in  welchen Fällen eine Endrenovierungsklausel gültig ist. Selbst die Verwendung von  Formulierungen wie die Wohnung ist bei Auszug „ nach Bedarf “ oder „ bei  Erforderlichkeit “ zu renovieren, können nämlich eine unangemessene  Benachteiligung des Mieters bewirken, wenn nämlich z.B. bei Vertragsbeginn eine  nicht renovierte Wohnung übergeben wurde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-5379589096028300310?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/5379589096028300310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/bundesgerichtshof-keine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/5379589096028300310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/5379589096028300310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/bundesgerichtshof-keine.html' title='Bundesgerichtshof: Keine formularvertragliche Endrenovierungspflicht der Mieter'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-8766737389931084506</id><published>2011-02-18T11:46:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:46:33.502-08:00</updated><title type='text'>Maklerkosten: Nicht mehr als 2 Monatsmieten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt; Vermieter und Verwaltungsgesellschaften bedienen sich gerne eines Maklers,  der ihnen Mieter vermitteln soll.  Der  &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Makler"&gt;Makler&lt;/a&gt; verlangt eine  &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Provision"&gt;Provision&lt;/a&gt;,  die allerdings einen wirksamen Maklervertrag voraussetzt.&amp;nbsp;Die Höhe  der Provision darf bei der Vermittlung eines Mietvertrages maximal zwei  Monatsmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer betragen.&amp;nbsp;Vorschüsse auf Provisionen dürfen gemäß  § 2 Abs.  4 WoVermRG nicht gefordert werden!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  Nach § 2 Abs.  3 WoVermRG darf der Makler vom Wohnungssuchenden keine  Provision verlangen,  wenn er öffentlich geförderten oder sonstigen  preisgebundenen Wohnraum nachweist oder vermittelt. Der Makler  erhält auch dann keine Provision,  wenn er selbst Eigentümer,  Mieter,   Vermieter beziehungsweise Verwalter ist; so § 2 Abs.  2 Nr.  3  WoVermRG!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-8766737389931084506?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/8766737389931084506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/maklerkosten-nicht-mehr-als-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/8766737389931084506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/8766737389931084506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/maklerkosten-nicht-mehr-als-2.html' title='Maklerkosten: Nicht mehr als 2 Monatsmieten'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-3837792690389900051</id><published>2011-02-18T11:44:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:44:54.857-08:00</updated><title type='text'>Bundesgerichtshof: Keine Umlage der Öltankreinigungskosten auf Mieter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach § 2 Nr. 4 Buchst. a &lt;strong&gt;Betriebskostenverordnung&lt;/strong&gt; (BetrKV)  sind als Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage ausdrücklich die  Kosten der "Reinigung der Anlage" aufgeführt. Es handelt sich also im Rahmen der  alljährlichen Betriebskostenabrechnung um sogenannte &lt;strong&gt;umlagefähige  Kosten&lt;/strong&gt;. Dies hat der Bundesgerichtshof nun mit Urteil vom 11.11.2009 -  &lt;a alt="" class="djo_link" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20221/08" target="_blank"&gt;VIII ZR 221/08&lt;/a&gt; bestätigt. Bisher wurde in der Rechtsprechung einiger Instanzgerichte die Auffassung  vertreten,&amp;nbsp;dass es sich bei den Kosten für die Öltankreinigung um nicht  umlagefähige &lt;strong&gt;Instandhaltungskosten&lt;/strong&gt; handelt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Bundesgerichtshof tritt dieser Auffassung entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Karlsruher Richter begründen ihre&amp;nbsp; Entscheidung damit, dass die von  Zeit zu Zeit erforderlich werdende Öltankreinigung&amp;nbsp;nicht der Vorbeugung oder der  Beseitigung von Mängeln an der Substanz der Heizungsanlage, sondern der  Aufrechterhaltung ihrer Funktionsfähigkeit dient und damit gerade &lt;strong&gt;keine  Instandhaltungsmaßnahme&lt;/strong&gt; ist.&amp;nbsp;Nach Auffassung der&amp;nbsp; Richter handelt es  sich insbesondere um „&lt;em&gt; &lt;strong&gt;laufend entstehende Kosten&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;“ i.  S. d. &lt;a alt="" class="djo_link" href="http://dejure.org/gesetze/BetrKV/2.html" target="_blank"&gt;§ 2 Nr. 4 Buchst. a BetrKV&lt;/a&gt;, da die  Tankreinigungen&amp;nbsp;in Abständen von mehreren Jahren durchgeführt werden müssen und&amp;nbsp;  ein solcher &lt;em&gt;&lt;strong&gt;mehrjähriger Turnus&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;ausreichend sein  soll,&amp;nbsp;um die wiederkehrenden Belastungen als laufend entstehende Kosten  anzusehen. Mit besagtem Urteil wurde außerdem entschieden, dass der Vermieter nicht  verpflichtet ist, die Tankreinigungskosten auf mehrere Abrechnungsperioden  aufzuteilen.&amp;nbsp; Vermieter können also die Kosten in dem Abrechnungszeitraum  umlegen, in dem sie entstehen. Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-3837792690389900051?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/3837792690389900051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/bundesgerichtshof-keine-umlage-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/3837792690389900051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/3837792690389900051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/bundesgerichtshof-keine-umlage-der.html' title='Bundesgerichtshof: Keine Umlage der Öltankreinigungskosten auf Mieter'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-64302608774586514</id><published>2011-02-18T11:42:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:42:23.283-08:00</updated><title type='text'>Bundesgerichtshof kippt Klausel: "Innenanstrich weiß"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt; Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat mit aktuellem Urteil vom 20.  Januar 2010 –  &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Az"&gt;Az&lt;/a&gt;: &lt;a class="djo_link" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%2050/09" target="_blank"&gt;VIII ZR 50/09&lt;/a&gt;  entschieden,  dass Mieter in Formularverträgen nicht dazu&amp;nbsp; verpflichtet  werden können,  den Innenanstrich ausschließlich in „weiß" zu machen.   Die Karlsruher Richter haben folgende Schönheitsreparaturklausel geprüft  und für unwirksam befunden:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;em&gt;  "Der Mieter ist verpflichtet,  die während des Mietverhältnisses  anfallenden Schönheitsreparaturen auf eigene Kosten durchzuführen.  Die  Schönheitsreparaturen sind fachgerecht und wie folgt auszuführen:  Tapezieren,  Anstreichen der Wände und Decken,  das Streichen der  Fußböden,  der Heizkörper einschließlich der Heizrohre,  der Innentüren  sowie der Fenster und Außentüren von innen …"&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine Anlage zum Mietvertrag enthielt den folgenden Zusatz:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;em&gt;  "Bei der Ausführung von Schönheitsreparaturen sind die Türblätter,   Türrahmen,  Fensterflügel und Fensterrahmen (ausgenommen Kunststoff-,   Aluminium- und Dachfenster,  sowie fertig beschichtete Türblätter) nur  weiß zu lackieren …"&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; Damit hat der Bundesgerichtshof  seine&amp;nbsp; Rechtsprechung konsequent fortgeführt,  dass nämlich  Schönheitsreparaturklauseln,  die den Mieter auch während der Mietzeit  zu einer Dekoration in einer ihm vorgegebenen Farbe verpflichten und ihn  dadurch in der Gestaltung seines persönlichen Lebensbereichs  einschränken,  ohne dass dafür ein anerkennenswertes Interesse des  Vermieters besteht,  der richterlichen Inhaltskontrolle nach &lt;a class="djo_link" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/307.html" target="_blank"&gt;§ 307 Abs.  1 BGB&lt;/a&gt; nicht standhalten (BGH,  Urteil vom 18.  Februar 2009 - &lt;a class="djo_link" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20166/08" target="_blank"&gt;VIII ZR 166/08&lt;/a&gt;).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  Eine unzulässige Farbvorgabe im Formularmietvertrag wird in der Regel  dazu führen,  dass der Mieter die Wohnung bei der Wohnungsübergabe  allenfalls besenrein an den Vermieter übergeben muss.  Die Mieter müssen  also bei Unwirksamkeit der Klausel keine Schönheitsreparaturen  übernehmen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-64302608774586514?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/64302608774586514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/bundesgerichtshof-kippt-klausel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/64302608774586514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/64302608774586514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/bundesgerichtshof-kippt-klausel.html' title='Bundesgerichtshof kippt Klausel: &quot;Innenanstrich weiß&quot;'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-5441815769648141264</id><published>2011-02-18T11:37:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T11:37:41.882-08:00</updated><title type='text'>Keine eigenmächtige Räumung durch den Vermieter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die nicht durch einen gerichtlichen &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Titel"&gt;Titel&lt;/a&gt; gedeckte &lt;strong&gt;eigenmächtige Inbesitznahme&lt;/strong&gt;  einer Wohnung und deren eigenmächtiges Ausräumen durch einen Vermieter stellt  eine unerlaubte Selbsthilfe dar, für deren Folgen der Vermieter  verschuldensunabhängig nach &lt;a alt="" class="djo_link" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/231.html" target="_blank"&gt;§  231 BGB&lt;/a&gt; haftet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Das soll &amp;nbsp;nach Ansicht des Bundesgerichtshofes (BGH Urteil vom 14. Juli 2010,  &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Az"&gt;Az&lt;/a&gt;. : &lt;a alt="" class="djo_link" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%2045/09" target="_blank"&gt;VIII  ZR 45/09&lt;/a&gt;) selbst dann gelten, wenn der gegenwärtige Aufenthaltsort des  Mieters unbekannt und/oder das Mietverhältnis wirksam gekündigt und dadurch ein  vertragliches Besitzrecht des Mieters entfallen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach Auffassung der Karlsruher Richter ist der Vermieter nämlich auch in  diesen Fällen verpflichtet, sich - gegebenenfalls nach &lt;strong&gt;öffentlicher  Zustellung der Räumungsklage&lt;/strong&gt; - einen &lt;strong&gt;Räumungstitel &lt;/strong&gt;zu  beschaffen und zwecks rechtmäßiger Besitzverschaffung aus diesem vorzugehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-5441815769648141264?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/5441815769648141264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/keine-eigenmachtige-raumung-durch-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/5441815769648141264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/5441815769648141264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/keine-eigenmachtige-raumung-durch-den.html' title='Keine eigenmächtige Räumung durch den Vermieter'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2417219117935492159.post-1323228580506220654</id><published>2011-02-18T08:56:00.001-08:00</published><updated>2011-02-18T08:56:34.054-08:00</updated><title type='text'>Überhöhter Wohnbedarf bei Eigenbedarfskündigung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt; Die  &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=K%C3%BCndigung"&gt;Kündigung&lt;/a&gt; von Wohnraum wegen Eigenbedarf soll nach &lt;a class="djo_link" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/573.html" target="_blank"&gt;§ 573 Abs.  2 Nr.  2 BGB&lt;/a&gt;  dann zulässig sein,  wenn der Vermieter die Räume als Wohnung für sich,   seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts benötigt.   Hierbei kommt es unter anderem auch darauf an,  welchen Bedarf der  Vermieter nach seinen persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen für  angemessen ansieht (BVerfG,   &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Beschluss"&gt;Beschluss&lt;/a&gt; vom 02.02.1994,   &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Az"&gt;Az&lt;/a&gt;.  : 1 BvR 1422/93,  WM 1994,  185).  Eine Eigenbedarfskündigung wäre  rechtsmissbräuchlich,  wenn weit überhöhter Wohnbedarf geltend gemacht  wird (BVerfG,  Urteil vom 14.02.1989,  Az. : &lt;a class="djo_link" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20BvR%20308/88" target="_blank"&gt;1 BvR 308/88&lt;/a&gt; u.  a,  WM 1989,  114).  So wurde z.B.  in den folgenden Fällen&amp;nbsp; von der  &lt;a class="worterbuch" href="http://www.123recht.net/dictionary.asp?wort=Instanz"&gt;Instanz&lt;/a&gt; Rechtsprechung überhöhter Wohnbedarf angenommen:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  - Der Vermieter will seinem Enkel eine 90 qm große Wohnung überlassen,   damit er selbstständiger wird (LG Stade,  Urteil vom 11.05.1988,  Az. :  2 s 264/87,  WM 1990,  23) &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; - Der Vermieter will seiner  Tochter,  einer Studentin,  ein Einfamilienhaus mit Garten überlassen  (AG Bonn,  Urteil vom 05.09.1989,  Az. : 6 C 275/89,  WM 1990,  214) &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  - Der Vermieter will die Wohnung seiner 14-jährigen Tochter überlassen,   damit diese dort mit ihrem 16-jährigen Freund zusammenleben kann (LG  Hannover,  Urteil vom 17.04.1991,  Az. : 11 S 224/90,  WM 1991,  491)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; Wenn der Vermieter schon bei Mietvertrags-Abschluss wusste,  dass er  die Wohnung bald für sich oder seine Verwandtschaft&amp;nbsp; benötigt,  so muss  er das Übrigens auch sagen.  Tut er es nicht,  so verhält er sich  treuwidrig,  und eine spätere Eigenbedarfskündigung kann unzulässig sein  (Bundesverfassungsgericht,  Az.  BvR 308,  336,  356/88).  Ich lade Sie  bei Interesse herzlich ein,  zum Thema Eigenbedarfskündigung auch  meinen auf 123recht.net veröffentlichten Artikel "&lt;a href="http://www.123recht.net/Schadensersatzanspr%C3%BCche-bei-vorgeschobener-Eigenbedarfsk%C3%BCndigung-__a60677.html" target="_blank" title="Schadensersatzansprüche bei vorgeschobener Eigenbedarfskündigung"&gt; Schadensersatzansprüche bei vorgeschobener Eigenbedarfskündigung&lt;/a&gt; " zu lesen.  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2417219117935492159-1323228580506220654?l=mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/feeds/1323228580506220654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/uberhohter-wohnbedarf-bei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/1323228580506220654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2417219117935492159/posts/default/1323228580506220654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mietrecht-rechthilfreich.blogspot.com/2011/02/uberhohter-wohnbedarf-bei.html' title='Überhöhter Wohnbedarf bei Eigenbedarfskündigung'/><author><name>rechthilfreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02332667931701526875</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
